Mitochondrien

(von David und Frederik)








Mitochondrien sind Zellorganellen mit eigener Erbsubstanz ,die für die Zellatmung verantwortlich sind und die die Energielieferanten der Zelle sind.



Allgemeine Daten

Ein Mitochondrium ist 10µm groß. Sie sind in jeder Zelle vorhanden, besonders viele findet man in Sinneszellen, Nervenzellen, Eizellen und Muskelzellen. Der Volumenanteil in Herzmuskelzellen beträgt 36%. Mitochondrien werden nur von der Mutter durch die Eizelle vererbt.
Mitochondrieum
Mitochondrieum


Aufbau

Ein Mitochondrium ist von zwei Membranen umgeben, die jeweils 7,5nm dick sind und die 10nm voneinander entfernt sind. Die innere Membran ist vielfach eingestülpt um die innere Oberfläche zu vergrößern. Sie sind entweder röhrenförmig (Tubuli) oder lamellenartig (Cristae) eingestülpt. Das Inneren des Mitochondriums nennt man Matrix. In dieser befinden sich Enzyme für die Zellatmung, zum Fett- und Kohlenhydratabbau und der Energiegewinnung. Außerdem enthalten Mitochondrien Ribosome und 3-6 DNA-Moleküle.

Funktionsweise

Mitochondrien sind der Ort der Zellatmung. Bei der Zellatmung wird Energie aus Glucose gewonnen. Daher nennt man Mitochondrien auch die "Kraftwerke der Zelle". Die in der Zellatmung gewonnene Energie wird in Form von ATP (Adenosintriphosphat) gespeichert. An der Inneren Mitochondrienmembran liegen zahlreiche Enzyme, die ATP (Adenosintriphosphat) herstellen.
Insgesammt findet man in der Membran eingelagert und im Inneren, in der Matrix zahlreiche Enzyme, die katalysieren wichtige Reaktionsfolgen wie den Zitronensäurezyklus.
Die Energiegewinnung, also die Zellatmung, gliedert sich in 4 Prozesse:
  • die Glykolyse
  • die oxidative Decarboxylierung
  • den Citratzyklus
  • und die Endoxidation in der Atmungskette.




Quellen

Buch „Materialien SII Biologie Zellbiologie“ von dem Schroedelverlag S. 30.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zellatmung
Bild: http://www.biokurs.de/skripten/bilder/!mitmor6.gif

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