Zellkern

(verfasst von Julia, Kai und Janica)


Der Zellkern ist das Steuerzentrum der Zelle, welches mit Kernplasma gefüllt und durch die Kernhülle gegen das Cytoplasma abgegrenzt ist.
Ohne den Zellkern kann eine Zelle nur kurze Zeit überleben (z.B. die roten Blutkörperchen).

Gliederung

  1. Aufbau
    1. Kernhülle
    2. Kernplasma
    3. Nucleolus (Kernkörperchen)
  2. Quellenangabe
  3. Quiz

1. Aufbau


1.1 Kernhülle


Der Zellkern ist durch eine Doppelmembran (Kernhülle) vom Cytoplasma getrennt. Zwischen diesen beiden Membranen ist ein Membranzwischenraum von ca. 20 nm. Somit ist die Kernhülle insgesamt nur 35 nm dick. Sie steht gelegentlich mit dem Endoplasmatischen Retikulum in Verbindung. Mehrere Tausend Kernporen verbinden das Cytoplasma mit dem Inneren des Zellkerns. Diese Kernporen sind kompliziert gebaute Kanäle mit einem Durchmesser von ca. 60-100 nm. Sie ermöglichen den kontrollierten Austausch von Stoffen zwischen dem Kerninnenraum und dem umgebenden Plasma. Wenn es zur Kernteilung kommt, löst sich die Kernhülle vollständig auf und wird anschließend in den Tochterzellen neu aufgebaut.

1.2 Kernplasma


Hinter der Kernhülle befindet sich das Kernplasma. Es besteht aus einer durchsichtigen, flüssigen Grundsubstanz und aus einem Gerüst feinster Fäden, das Chromatin genannt wird. Das Chromatin liegt in Form von Chromosomen vor und enthält die genetische Information in Form von DNA (Desoxyribonukleinsäure).

1.3 Nucleolus (Kernkörperchen)


Der Nucleolus ist die auffälligste Struktur im Zellkern, wobei die Anzahl der Nucleolen vom Zelltyp abhängig ist. Hier werden die Bausteine für die Ribosomen hergestellt.

2. Quellenangabe

Gilbert, P.: Zellbiologie. Materialien SII Biologie. Schroedel 2006 S. 25.

3. Quiz

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